Opinión detallada de Turbotisl
Turbotisl
Amstetten, Austria99%
Im November 2008 beschloss ich mit meiner Lebensgefährtin einen entspannten Tag in der Therme Lebensquell in Bad Zell zu verbringen. In einem, im Jahr 2005, errichteten Gebäudekomplex befindet sich die Therme, gemeinsam mit dem gleichnamigen Hotel.
Für Besucher, die zum ersten Mal anreisen, kann dies, wie in unserem Fall, zu leichter Verwirrung führen. Gleich beim Eintreten in das Gebäude, haben wir wahrscheinlich einen bleibenden Eindruck beim Hotelpersonal hinterlassen, denn wir spazierten zielstrebig, anstatt in Richtung Bad, in die große Empfangshalle zur Rezeption des Hotels.
Etwas verunsichert standen wir also mit einem Schwimmbrett, zwei Bademänteln und einer vollgepackten Tasche, in dieser noblen Halle.
Sofort erbarmte sich unser eine freundliche Dame (etwas grinsend) und schickte uns mit dem Fahrstuhl zwei Stockwerke tiefer, zum Kassenbereich der Therme. In den riesigen Spiegeln des Aufzugs, wurde uns bewusst, wie lustig unpassend wir für das Personal in der Halle gewirkt haben mussten.
Elementarium - Therme Lebensquell9
Valoración
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Accesibilidad
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Se tiene que ver
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Barato
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Arquitectura
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Cantidad de ofertas
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Calidad de la oferta
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Erreichbarkeit:
Mit dem Auto:
Die Therme ist am unkompliziertesten mit dem Auto zu erreichen.
Von Richtung Linz (40 km entfernt) kommend, ab dem Ende der Autobahn A7, über Unterweitersdorf, Pregarten, Tragwein nach Bad Zell, sind es etwa 19 Kilometer.
Aus Wien (180 km entfernt) kommend, auf der Autobahn A1, hat man ab der Abfahrt Enns, über Mauthausen, Perg nach Bad Zell ca.29 km zu bewältigen.
Ich persönlich hatte Glück bei der Parkplatzssuche, denn direkt vor der Therme sind die Parkmöglichkeiten eher begrenzt. Andere Parkmöglichkeiten wären jedoch in der näheren Umgebung recht schnell aufzufinden.
Mit Bahn und Bus:
Der nächste Bahnhof liegt in Pregarten, etwa 15 Kilometer entfernt. Von dort aus kann man mit dem Postbus bis direkt vor die Therme fahren.
Mit Flugzeug und Bus:
Der Flughafen Linz Hörsching liegt etwa 50 Kilometer entfernt und von dort aus ist Bad Zell ebenfalls mit dem Postbus zu erreichen.
Preis:
Wir haben für einen ganzen Tag in der Wasseroase, inklusive Saunalandschaft, 21 Euro pro Person bezahlt. Für die Chipkarte, die auch als Kästchenschlüssel fungierte, mussten wir eine Kaution von jeweils 10 Euro hinterlassen. Dieser Einsatz wurde uns aber beim Verlassen des Bades (abzüglich der Speisen und Getränke, die wir im Buffet konsumierten) automatisch und problemlos zurückerstattet. Die wasserdichte Chipkarte hat man in Form einer Uhr am Handgelenk, sie funktioniert problemlos und ich habe es als recht praktisch empfunden, keine Geldbörse mit ins Bad nehmen zu müssen
Umfang der Angebote:
Die Saunaoase:
Insgesamt gibt es zahlreiche, verschiedenartige Saunaarten:
Der 'Schwitzkastn' ist eine klassische Sauna mit einer Temperatur von etwa 90 °C.
Im 'Troadkastn', einer regionalen Traditionssauna mit diversen Düften, herrschen weitaus harmlosere Temperaturen von 50-55 °C. Mir persönlich war das, im Anschluss an die heißeren Saunabereiche, dann doch etwas zu unspektakulär.
Einer meiner Favoriten war die 'Nebelstubn', ein typisches Dampfbad, welches für mich kreislaufmässig lange angenehm und gut auszuhalten war.
Weiters gibt es eine Natursauna, eine Art Licht- und Klangsauna 'für Körper und Sinne' (50-55°C) und eine Ofenluckn (Ruhebereich am offenen Kamin).
Inmitten der Saunalandschaft liegt ein Sprudelbecken, bzw. Whirlpool, in welchem stets mehrere Leute entspannten und sich etwas abkühlten. Für die ganz Abgehärteten gibt es auch noch ein 'Eis-G`wölb' wo unaufhörlich frisches Crash- Eis in einen Behälter fällt und darauf wartet, dass sich jemand traut, sich den erhitzten Körper damit einzureiben. Wie gesund diese extremen Temperaturunterschiede für den Menschen sind, kann ich selbst nicht wirklich beurteilen.
Noch lange in Erinnerung bleiben, wird mir die sogenannte 'Bärenhöhle', eine Art finnische Sauna im Außenbereich, die für mich, als 'Amateursaunierer' zu einer kleinen Herausforderung wurde.
Dieses Erlebnis möchte ich etwas detaillierter schildern:
Man sitzt gemeinsam mit etwa 20 anderen Personen auf 3 verschiedenen Ebenen und liefert sich quasi dem Saunameister aus. Nach einer kurzen Aufwärmephase, folgt der erste Aufguss, mit dem typischen Luftzufächeln per Handtuch. Ich bekam dabei das Gefühl, dass meine Haare bald zu brennen beginnen würden und begann an meinem Entschluss zu zweifeln, die Sache auf der obersten Stufe durchzustehen. Während dem zweiten Aufguss rutschte ich dann kleinlaut eine Stufe tiefer. Danach wurde zur Abkühlung die Türe geöffnet und man bekam einen Fruchtspieß, der meinem Körperkreislauf wieder Hoffnung machte. Im Anschluss folgte ein dritter Aufguss, der es wahrlich in sich hatte und die Temperatur schoss weit über 100 Grad hinauf. Dann war es geschafft und alle klatschten Beifall und ich verstand zum ersten Mal warum.....
Im Freien noch kurz im eiskalten Tauchbecken untergetaucht und dann die Füße bis zum Knöchel ins heiße Wasser und die Prozedur war beendet.
Mit dieser Erfahrung getraute ich mich auch noch ein zweites Mal in die Bärenhöhle.
Diesmal rieb man sich in der Abkühlphase komplett mit Salz ein. Dies wirkt zusammen mit der Hitze des Aufgusses, wie ein Peeling für die Haut und brennt etwas in den Augen und in offenen Wunden.Im Nachhinein hatte ich aber ein sehr weiches, samtiges Hautgefühl Es hätte noch eine Sitzung mit Honig gegeben, ebenfalls gut für die Haut, aber ein drittes Mal wollte ich dann doch nicht mehr.
Insgesamt kann ich diese Bärenhöhle wirklich weiter empfehlen. Als etwas störend, empfand ich die Tatsache, dass hier scheinbar kein Sprechverbot herrscht, einige Leute ihre Alltagsgespräche führten und dies die vollendete Entspannung nicht zuließ.
Im Saunabereich gibt es noch eine Getränkebar ('Schmankerlquelle'), wo man sich ebenfalls mit der Chipkarte Erfrischungen holen kann.
Die Wasseroase:
Es gibt ein größeres Innenbecken, mit einigen Massagedüsen und einem abgegrenzten Bereich, der etwas wärmeres Wasser hat. Für mein Empfinden, ist das 33° Grad warme Wasser zwar angenehm, für ein Thermalbecken aber nicht warm genug. Rund um das Becken stehen die Liegestühle in genügend großer Anzahl zur Verfügung.
Durch einen kleinen abgeschotteten Zwischenraum, gelangt man in das kleinere Außenbecken, wo im Wasser einige Massagebänke mit Düsen zur Entspannung bereitstehen.
Insgesamt hat mir persönlich der Wasserbereich der Therme nicht so gut gefallen, wie die Saunalandschaft, da für mich Schwimmen zur Entspannung dazugehört, die Becken dafür jedoch zu klein sind. Nur zum längeren Entspannen im Wasser, war mir das Wasser, wie erwähnt, nicht warm genug.
Fazit:
Ich kann vor allem den Besuch der Saunalandschaft bedenkenlos weiterempfehlen.
Die Räumlichkeiten der Therme sind neu und gut gepflegt, das Personal ist freundlich, hilfsbereit und geschult und es gibt genügend verschiedene qualitativ hochwertige Möglichkeiten, seinen Tag in der Therme zu verbringen. Das Essen im Buffet variiert je nach Tageszeit, ist genießbar und nicht allzu teuer.
Es lässt sich natürlich nicht vermeiden, dass sich die Menschen oft bedenkenlos unterhalten, während andere gerne absolute Ruhe hätten, doch zumindest, durch die Altersgrenze von 14 Jahren im Saunabereich, hält sich der Lärmpegel in einem vernünftigen Maß.