Opinión detallada de LittleSparko
LittleSparko
Leipzig, Alemania98%
Seit meinem ersten Kölnbesuch bin ich in den Dom verliebt.
Wer nach Köln kommt, kommt am Dom nicht vorbei. Er ist aus fast jeder Ecke der Stadt sichtbar und ist Mittelpunkt der Innenstadt, neben ihm steht der Hauptbahnhof, vor ihm liegt der Rhein.
Kein Bauwerk hat solange gebraucht, bis es fertig gestellt war - der Grundstein wurde 1248 gelegt, fertiggestellt wurde er 1880. Jahrhundertelang überragte der Baukran die Stadt, wo heute die beiden Türme zu sehen sind. Der Nordturm ist übrigens 7cm länger als sein Bruder.
Der Dom ist vollgepackt mit 11.000 Ziertürmchen, sein Kupferdach nimmt rund 12.000 qm ein und die gesamte verbaute Steinmasse wiegt über 300.000 Tonnen. Im zweiten Weltkrieg stand der Dom nach den Bombenangriffen zwar noch immer aufrecht, was ihm den Ruf des Unzerstörbaren einbrachte, doch im Nordturm klaffte ein großes Loch, das nördliche Querhaus war fast komplett eingestürzt. Noch heute sind die provisorischen Backsteinflicken sichtbar. Der original verwendete Sandstein leidet unter den modernen Umwelteinflüssen, was den Dom Stück für Stück zerstört. Wo etwas kaputt geht, wird es von der hauseigenen Werkstatt ersetzt. So wird in etlichen Jahren der Kölner Dom nur noch eine Kopie von sich selbst sein, da er früher oder später jeder Stein ersetzt werden muss. In de Dombauhütte arbeiten nur die besten der besten Steinmetze und Bildhauer.
Im Kirchengeläut des Doms schwingt (neben 10 anderen Glocken) die größte freischwingende Glocke der Welt, die St.Petersglocke, gegossen in Apolda bei Erfurt. Die Kaiserglocke wurde eingeschmolzen für Kriegsmunition - der Decke Pitter, wie die Kölner die Glocke nennen, wurde wiederum aus eingeschmolzener Munition gegossen.
Vor der Westfassade steht eine 1:1 Kopie der Turmblumen, wie sie auf beiden Türmen als Spitze dienen. Von 1880-1884 war der Kölner Dom das höchste Gebäude der Welt mit 157,38m.
Betritt man den Dom, ist man umgeben von gewaltiger Größe. Überall am und im Dom finden sich teils skurrile Figuren, die mitunter so gar nicht zur Kirche passen, weil sie heidnischen Glauben oder dämonischen Sagen entspringen. Nicht nur die kunstvollen bunten Fenster, auch verschiedene der Figuren sind Einmaligkeiten in der Kunst und immer wieder sehenswert.
Leider habe ich es bis heute nicht geschafft, mal hinaufzugehen, was ich aber definitiv noch nachholen werde.
Mich fasziniert der Dom aufgrund seiner Baugeschichte und seiner vielen Geheimnisse, die er birgt, denn viele der "dunklen" Gestalten aus Stein haben Geschichten, sind mystisch und zeigen, wie vielfältig der EInfluss über die Jahrhunderte war, die der Dom gebaut wurde. Für mich ist der Dom Wahrzeichen Kölns, ein Prachtstück an Architektur und Handwerkskunst und einfach nur beeindruckend. Wer nach Köln fährt, MUSS ihn einfach ansehen und betreten - ich kann mir gar nicht vorstellen, bei einem Kölnbesuch nicht zuerst zum Dom zu gehen.
Leider wurde dem Dom aufgrund der Bebauung auf der anderen Rheinseite der Status des Weltkulturerbes aberkannt, was ich sehr traurig finde. Denn wenn dieses Gebäude kein Weltkulturerbe ist, was dann? Diese Kirche erzählt soviele Geschichten, wie kein anderes Bauwerk in Deutschland.
Für mich bleibt der Dom ein Weltkulturerbe. Er ist einfach beeindruckend.
Catedral de Colonia10
Valoración
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Accesibilidad
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Se tiene que ver
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Barato
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Ambiente
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Arquitectura