Opinión detallada de coechen
Also, wer einmal nach Köln kommen muss, hat neben verschiedenen Anlässen, wie Kölner Lichter, Weihnachtsmärkten, Silvester und vielem mehr, schon quasi die Pflicht, einmal den Kölner Karneval zu erleben.
Viele können damit vielleicht nicht wirklich viel anfange, einige fragen mich oft, warum Karneval nicht immer zur selben Zeit stattfindet. Tja, aber das ist doch eigentlich klar:
Aschermittwoch ist halt im Gegensatz zu allen anderen ein beweglicher Feiertag“ (ist er ja eigentlich auch nicht, aber wir Kölner) Ausgegangen wird vom Ostersonntag, dieser fällt immer auf den 1. Vollmond nach Frühlingsbeginn. Und da der Vollmond ja nicht immer am selben Tag voll ist,. Erklärt doch alles, oder? Und Aschermittwoch wird vom Ostersonntag 46 zurück gerechnet.
Da Karnevalssession beginnt bei uns ja am 11.11. und endet Aschermittwoch, und wie wir ben gelernt haben, ist dies immer an einem anderen Datum, daher ist die Karnevalssession auch immer unterschiedlich lang.
Im Karneval wird sich im Allgemeinen verkleidet und man gibt sich einer ungewöhnlichen, freizügigen Art und Weise des Feierns hin. Entstanden ist der Karneval jedoch während der preußischen/französischen Besatzung. In dieser Zeit fanden Umzüge der einzelnen Bürgerwehren statt, aus diesen entstanden dann später die jeweiligen Funken“.
Ab dem 11.11. eines jeden Jahres hat man die Möglichkeit in jeder Kneipe in Köln, Karnevalsmusik zu hören. Und vielen sind Namen wie De Höhner, Bläck Fööss, Brings, Ostermann bestimmt ein Begriff. Weiterhin gibt es ab diesem Tag viele Karnevalssitzungen. Diese bestehen immer aus musikalischen Beiträgen (Musikcorps, oder Gruppen/Interpreten) und Reden, die so genannten Büttenreden.
Zugegeben, für auswärtige nicht immer leicht verständlich, da diese natürlich auf Kölsch“ (uns Sproch, unsere Sprache) gehalten werden.
So richtig los geht es dann an Weiberfastnacht (Wieverfasteloovend). An diesem Tag wird pünktlich um 11.11 Uhr der Schlüssel der Stadt vom Oberbürgermeister an die Weiber übergeben. An diesem Tag haben die Weiber das sagen und dürfen ausgelassen feiern. (Männer aufgepasst: Krawatten werden abgeschnitten an solchen Tagen, egal ob C&A oder DG)
In ausgelassener Stimmung wird gesungen, getanzt, geschunkelt, gelacht, getrunken und jebüütz (Küsschen verteilt).
Der Freitag ist im Allgemeinen ein recht ruhiger Tag, aber auch an diesem kann man in einer der vielen Kölner Kneipen sich amüsieren, ebenso am Samstag.
Aber ein wenig Ruhe vor dem Sturm tut gut, denn am Sonntag läuft der erste Umzug, die Schull- und Veedelszüch (Schul- und Viertelsumzüge), die dann am Dienstag danach in allen Vierteln von Köln abgehalten werden.
Ein ebenfalls recht buntes Treiben. Am Wegesrand stehen sie aus aller Herrenländer und rufen nach; Kamelle und Strüüsjer (Sträußchen), aber heutzutage werden nicht nur Kamelle und Strüüsjer geworfen. Da gibt’s von Schokolade, Lutscher, Bälle, Pralinen über Stoffpuppen fast alles.
Die Umzüge bestehen alle aus Fußtruppen, Reitertruppen und Wagentruppen. Am Ende werden die einzelnen Gruppen benotet und die Gewinner dürfen dann im Rosenmontagszug mitlaufen.
Dieser findet dann einen Tag später statt und hat dieselbe Route wie am Tag vorher. Nur ist dieser meist viel länger, da hier auch die ganzen Garde- und Funkencorps in so ziemlich kompletter Aufstellung mitlaufen, fahren oder reiten.
Am Ende des Zuges sieht man dann auch das berühmte Dreigestirn, bestehend aus Jungfrau, Bauer und Prinz. Der Prinz ist n diesen Tagen die höchste Autorität, die es im Kölner Karneval gibt. Der Bauer symbolisiert die Mächtigkeit der Stadt, die Jungfrau symbolisiert uns Mutter Colonia, aber zum Leidwesen der Männer ;-), die Jungfrau wird seit eh und je auch von Männern dargestellt.
Nach diesen beiden aufregenden Tagen, gibt’s es wie bereits weiter oben erwähnt noch die Veedelsumzüge am Dienstag (man nennt ihn auch Veilchendienstag) und danach geht’s zum letzten Abfeiern und dem Nubbel verbrennen. (Woher der Name kommt, kann ich leider nicht sagen, in der Bedeutung der Kölschen Sprache jedoch heißt es soviel wie nirgendwo oder irgendwo.
Es wird quasi in jeder Kneipe unterschiedlich gefeiert, jedoch meist mit einem Umzug um den Block, hier laufen meist alle Gäste als Trauergemeinde mit, falls Musikinstrumente dabei sind, wird furchtbar traurige Musik gespielt und alles schluchzt aus voller Kehle.
Wieder am Ausgangspunkt angekommen, hält der Pastor eine Rede und dann wird der Jung verbrannt und alle singen das Lied: Am Aschermittwoch ist alles vorbei.“
Zum Schluß bekommt jeder das Aschekreuz auf die Stirn und in jeder guten Kneipe gibt’s Blut- und Knobiwurst. Dann vielleicht noch einmal obiges Lied und dann, da Fastnzeit eingeläutet, gibt’s bis keine mehr (gut, bis Ostern zumindest)
Tja, und das ist der Kölner Karneval. Ein muss für jeden, und nicht umsonst kommen 100.000de jedes Jahr nach Köln um mit uns mitzufeiern.
Carnaval10
Valoración
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Accesibilidad
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Se tiene que ver
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Barato
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Ambiente
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Oferta de comidas
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Idóneo para niños
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Ich bin der Meinung, auch wenn man das Wort Karneval nicht mag oder es einfach noch nicht erlebt hat, sollte man es sich einfach mal angetan haben. Denn auch wenn man erst nur mit einem Tag anfängt, wird man bald süchtig nach so viel Spaß und Freud.